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Ratgeber

No-Shows im Salon: was wirklich hilft

Ein leerer Stuhl am Dienstagnachmittag. Die Kundin hat nicht abgesagt, sie ist einfach nicht gekommen. Meist steckt dahinter kein Ärger, sondern Vergessen. Der Termin wurde vor Wochen ausgemacht und ist im Alltag untergegangen.

1. Eine Erinnerung am Vortag

Die einfachste Maßnahme ist eine Nachricht am Tag vor dem Termin, per SMS oder E-Mail. Viele Buchungstools haben das eingebaut, es ist nur oft nicht eingeschaltet. Schau in deinem Tool unter Einstellungen nach „Erinnerung“ oder „Benachrichtigung“.

2. Ein Link zum Absagen

Klingt widersprüchlich: Du machst das Absagen leichter. Aber eine Absage am Vortag ist besser als ein leerer Stuhl, weil du die Lücke noch füllen kannst. Deshalb gehört in jede Erinnerung ein Link zum Absagen oder Verschieben.

3. Eine klare Regel, freundlich formuliert

Steht im Buchungsablauf, bis wann man kostenlos absagen kann, halten sich mehr Leute daran. Eine Ausfallgebühr ist möglich, muss aber vorher vereinbart sein. Ob sich das für deine Kundschaft lohnt, entscheidest du. Bei Stammkundinnen wirkt oft schon die freundliche Regel.

Rechne selbst

Fallen bei dir zwei Termine pro Woche aus und bringt ein Termin im Schnitt 45 €, fehlen dir im Monat rund 390 € Umsatz.

Verhindert eine Erinnerung davon nur ein Drittel, bleiben dir rund 130 € im Monat.

Das sind Beispielzahlen. Setz deine eigenen ein, zum Beispiel im Rechner auf der Friseur-Seite.

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